Frauen 1 scheitern gegen Argental an eigenen Fehlern

Die MTG Wangen musste sich in einer torreichen Partie bei der SG Argental mit 31:39 (17:22) geschlagen geben und kassierte damit die vierte Niederlage in Folge.

Von Beginn an entwickelte sich in Tettnang-Manzenberg ein schnelles und offensiv geprägtes Spiel. Die Gastgeberinnen erwischten jedoch den besseren Start: Bereits in der Anfangsphase setzte sich Argental mit einem starken Lauf leicht ab. Trotz eigener Treffer blieb die MTG zunächst immer ein paar Tore im Hintertreffen und lag nach rund 15 Minuten mit 9:12 zurück.

Ein wiederkehrendes Problem zeigte sich dabei früh: Die MTG Wangen scheiterte immer wieder an sich selbst. Technische Fehler, ungenaue Abschlüsse und mehrere vergebene klare Torchancen verhinderten, dass man näher aufschließen konnte. Statt den Rückstand zu verkürzen, brachte man sich so immer wieder selbst aus dem Rhythmus.

Bis zur Halbzeit gelang es den Wangenerinnen nicht, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Zwar zeigte die Offensive mit 17 Treffern durchaus ihre Qualität, defensiv bekam man jedoch keinen Zugriff auf das Tempospiel der SG Argental. So ging es mit einem 17:22-Rückstand in die Kabine.

Auch im zweiten Durchgang kämpfte sich die MTG immer wieder heran, doch das Muster blieb bestehen: Immer dann, wenn sich die Chance bot, den Abstand weiter zu verkürzen, scheiterte man an eigenen Fehlern und ausgelassenen Möglichkeiten. Argental nutzte diese Phasen konsequent aus und hielt den Vorsprung stabil.

Am Ende steht eine verdiente 31:39-Niederlage in einem Spiel, das die MTG Wangen vor allem aufgrund eigener Unzulänglichkeiten aus der Hand gab. Nun gilt es, genau dort anzusetzen: Fehler minimieren, Chancen konsequenter nutzen und im kommenden Heimspiel gegen die HSG Stuttgarter Kickers/TuS Metzingen wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden.

MTG Wangen: Marina Gabriel (7), Katrin Aumann (5), Laura Schirnik (5), Johanna Becker (4), Nadine Schirnik (4), Jennifer Baumgart (3), Carina Zeiske (3), Elena Barth, Julia Bröhm, Pia Dentler, Emma Gapp, Clara Gauß, Anne Karpf, Nicole Schmid sowie Pauline Heidt und Michaela Fricker,

Foto: Sascha Riethbaum

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Männer 1 belohnen sich nicht

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Frauen 1 vor richtungsweisendem Derby in Argental