Die MTG Wangen und die Ruhe vor dem Sturm

Vor dem anspruchsvollen Restprogramm in der Handball-Württembergliga hat die MTG Wangen das Schlusslicht zu Gast. Der Trainer fordert vollen Fokus.

Das Restprogramm in der Handball-Württembergliga hat es für die MTG Wangen in sich. Doch bevor es zu Topspielen kommt, treffen die zweitplatzierten Handballer der MTG am Samstag (20 Uhr/Argenhalle) auf den SV Fellbach, die bisher auf eine schwere Saison zurückblicken. Mit großen Umbrüchen im Kader zu Beginn und trotz eines erneuten Trainerwechsel im Januar hängt das relativ junge Team aus dem Rems-Murr-Kreis im Tabellenkeller fest.

Die nächsten Wochen sind die Wochen der Wahrheit.

MTG-Trainer Sebastian Staudacher

Ohne Frage wird es für die Jungs von MTG-Trainer Sebastian Staudacher das vermeintlich einfachste Spiel in der Rückrunde. Dennoch gilt es, „fokussiert und selbstbewusst aufzutreten und den Zuschauern daheim etwas zu bieten“, sagt Staudacher. Sechs weitere Spieltage folgen danach, die für Staudacher entscheidend sind: „Die nächsten Wochen sind die Wochen der Wahrheit und werden zeigen, wohin die Reise geht. Da spielen wir gegen die Top Sieben der Tabelle.“

Direkt nach Fellbach geht es zum Spitzenreiter HSG Albstadt in die Mazmannhalle. Danach warten die nächsten Schwergewichte in der Württembergliga: der TV Neuhausen (Platz vier), die SG Schozach-Bottwartal (Platz sieben), die SG BBM Bietigheim II (Platz drei) und am Ende der TSV Wolfschlugen (Platz fünf). Eine kurze Verschnaufpause bietet voraussichtlich die Begegnung mit dem zehntplatzierten TV Oeffingen am vorletzten Spieltag.

Der Aufstieg ist noch kein Thema in Wangen

Dass zum Ende hin starke Gegner auf Wangen warten, konnte man bei der Planung noch nicht ahnen. „Wir wussten davor ja nicht, wie die Liga sich darstellen wird. Im Nachhinein war das ein guter Spielplan für uns, den wir auch nutzen konnten, um uns vorne festzusetzen“, meint Staudacher, der als Trainer nach der Saison seinen Abschied nimmt. Unter seiner Regie spielen die Wangener seit dieser Saison wieder in der Württembergliga und dürfen je nach Verlauf sogar auf einen weiteren Aufstieg spekulieren. Noch wird dies bei der MTG nicht thematisiert, denn der Fokus wird Woche für Woche auf die nächste Begegnung gelegt.

Auf jeden Fall werden wir nichts riskieren.

Staudacher über den Einsatz zuletzt verletzter Spieler

Die Situation im Kader bleibt schwierig. Gegen Fellbach wird Tim Geyer wahrscheinlich noch nicht zum Einsatz kommen. „Wenn es gut läuft, sitzt er am Wochenende wieder auf der Bank. Ob es für einen Einsatz reicht, werden wir sehen. Auf jeden Fall werden wir nichts riskieren“, erklärt Staudacher. Leopold Plieninger kämpft immer noch mit einer Erkältung, diese Woche erwischte es auch noch Kreisläufer Michel Fischer.

Wieder im Team dabei ist am Samstag dagegen Denis Akok als Rechtsaußen. Akok wird als spielender Co-Trainer zusammen mit Lukas Kraft ab Juni das Traineramt bei der Reserve der MTG Wangen (derzeit in der Landesliga) übernehmen. Weitere Spieler als Ersatz hochzuziehen, ist laut Staudacher nicht geplant.

Zurück
Zurück

Der Tabellenletzte erweist sich als harte Nuss

Weiter
Weiter

Frauen 1 verlieren trotz großem Kampfgeist